Lightcatcher ist ein typisches Startup-Unternehmen: Übersprudelnd vor Ideen, Enthusiasmus und optimistischer Zuversicht wollen sich die Gründer viel lieber täglich 24 Stunden ihrem „Baby“ widmen als unmäßig Zeit, Energie und womöglich noch viel Geld für Marketing aufzuwenden. Aber natürlich wissen die beiden auch: Das beste Produkt verkauft sich nicht, wenn es niemand kennt.

Online-Strategie für ein Startup

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen war für uns klar: Hier gilt es echte Aufbauarbeit zu leisten bei gleichzeitig begrenztem Budget. Wir schlagen daher folgende vier Schritte vor:

  1. Aufbau einer Webseite, deren frisches modernes Design der überdurchschnittlich jungen Zielgruppe gerecht wird
  2. Promotion der Webseite über ausgewählte Social-Media-Kanäle
  3. Aufbau eines Blogs, um durch attraktiven Content Besucher zur Wiederkehr zu ermuntern
  4. Suchmaschinenwerbung, die Special-Interest-Visitors zu besonders hochwertigen Blogbeiträgen führt

Nicht zuletzt mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten entwickeln wir gemeinsam eine Strategie, dies Schritte stufenweise über mehrere Monate hinweg aufzubauen.

WordPress – Aufbau einer Webseite

Phase 1: Die Webseite. Logisch, ohne die geht gar nichts. Wir setzen, kostengünstig, bewährt und flexibel auf WordPress, nutzen dabei aber ein hochwertiges Premium-Theme, um uns schon einmal optisch aus der Masse abzuheben. Da absehbar ist, dass branchenbedingt immer wieder attraktives Bildmaterial zur Verfügung stehen wird, setzen wir auf ein entsprechendes Design. Die Seite bekommt so eine emotional ansprechende Grundierung, die durch die sparsamen, aber präzise gesetzten Texte zusätzlich unterstrichen wird. Dieses Unternehmen verkauft Gefühle, nicht Vorträge.

Nachdem das Bildmaterial beschafft und die grundsätzliche Navigation der Webseite besprochen ist, setzt sich unsere WordPress-Spezialistin ans Werk und kann zwei Tage später eine allererste Rohversion vorführen, die unseren beiden Jungunternehmern ein Lächeln um die Lippen zaubert. Natürlich haben beide eine Menge Ideen und Wünsche, die umzusetzen kein Problem ist. Eine knappe Woche später hat die Seite Gestalt angenommen, immer wieder gab es kurze Rücksprachen zwischen der Designerin und den Kunden, und dann kommt der große Augenblick, der eigentlich nur ein Mausklick ist: Veröffentlichen.

Bekanntheit gewinnen – aber wie?

Wer schon einmal eine Webseite gelauncht hat kennt es: Man ist erst mal begeistert, aber der Blick auf den Statistik-Zähler führt nach einigen Tagen zu einer gewissen Ernüchterung. Denn von alleine passiert da erst mal nicht so viel. Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Bei unserer Konzeptentwicklung hatten wir deshalb von vornherein mit berücksichtigt, wie die Seite online und offline mit angeschoben werden kann. Offline bedeutet: Webadresse auf Schaufenster, Geschäftspapiere, Werbemittel usw., ferner wurde ein überschaubares Budget für kleine Annoncen in zwei Fachzeitschriften und einem regionalen Kulturjournal aufgewendet. Weiterhin erhielten die beiden von uns Hinweise, was sie durch Anmeldung bei Suchmaschinen, Google-Business-Eintrag und dergleichen selbst unternommen werden kann. Aus Kostengründen wollten die Gründer hier selbst Hand anlegen, was für uns kein Problem darstellt. Wir konzentrierten uns darauf, dass die Seite nicht nur optisch, sondern auch in Sachen SEO ordentlich gestaltet ist, also von Suchmaschinen als attraktiv bewertet wird.

Social Media Kampagne für Startup

Phase 2: Unseren beiden Startuppern war klar, dass auch ein Facebookauftritt irgendwie dazugehört. Und das ist ja auch kein Hexenwerk. Ein Social Media Kampagne ist aber doch ein wenig komplexer. Folgende Fragen galt es zu klären:

  1. Welche Social Media Kanäle sollen bespielt werden? Sowohl von der jungen Zielgruppe her als auch wegen stets reichlich vorhandenen Bildmaterials erschien uns in diesem Falle Instagram ein Kandidat.
  2. Wie kann gewährleistet werden, dass die Profile in ausreichendem Abstand neu bestückt werden?
  3. Sollen Anzeigen geschaltet werden? Wie, wo, mit welchen Budget?

Bei der Strategieausrichtung hatten wir entschieden, dass auf Suchmaschinenmarketing verzichtet und stattdessen auf Social Media gesetzt werden sollte. Diese Entscheidung hängt mit Branche und Zielgruppen zusammen, aber auch mit dem Preis. Bei Facebook beispielsweise kann man extrem genau anzusprechende Interessentengruppen definieren bei gleichzeitig sehr moderaten Kosten. Die Möglichkeiten des Finetunings der Kampagnen sind allerdings buchstäblich überwältigend. Unsere Gründer folgten darum unserem dringenden Rat, hier Profis ranzulassen, um nicht unnütz Kosten und auch Zeit zu verlieren.

Nach einigen Wochen war es gelungen, nicht nur eine sehr befriedigende Anzahl von Followern zu generieren, sondern auch einen erklecklichen Teil von diesen zum Besuch der Webseite zu motivieren, was Dank der Statistikauswertung auch klar nachvollzogen werden kann.

Bloggen für Profis

Phase 3: Eine Grundlage der Onlinepräsenz ist geschafft! Unsere taktische Marschroute sieht vor, nun die Webseite regelmäßig um kleine Beiträge zu erweitern. Da wir von Anfang an auf WordPress gesetzt haben, kann das von den Inhabern nach kurzer Einleitung selbst durchgeführt werden. Ein Bild formatmäßig aufzubereiten, hochzuladen, eine kurzen Text dazu zu schreiben und das Ganze ordentlich zu formatieren ist mit etwas Routine in weniger als 15 Minuten machbar, zumal wir keine Romane veröffentlichen wollen sondern nur ein kurzes „Hallo!“ an unsere sich allmählich bildende Gemeinde. Zur weiteren Entwicklung demnächst mehr hier in diesem Theater…